Speak! Blog

Überzeugend Auftreten mit Hilfsmitteln – dafür braucht es zwei Kompetenzen: Auftrittskompetenz und Gestaltungskompetenz. Beides kann gelernt werden – wie Klavier spielen oder eine Sportart. Was es braucht? Ein wenig Übung.  

Präsentieren mit Flipchart ist smart 🙂

“Sei anschaulich, aufrichtig, begeisternd – und kurz.”

(Lothar Schmidt) 

Ich bin ein Flipchart-Fan. Ich finde es toll, wie ich mit Flipchart spontan und interaktiv auf mein Publikum reagieren kann. Präsentationen mit Flipchart machen einfach Spass.

Nun ist Flipchart jedoch durch elektronische Hilfsmittel wie Powerpoint, Keynote oder auch Prezi ein wenig aus der Mode gekommen. Und das, obwohl es – wie ich finde – in kleineren Gruppen meist das bessere Präsentationsinstrument ist. Doch nun – und das ist meine Erfahrung – erobert es sich seinen Platz bei Firmenpräsentationen zurück. Peu-à-peu und das ist gut so.

Ist es nicht so, dass Präsentationen mit Flipchart einfach interessanter und lebendiger sind? Ihr Publikum kann den Entstehungsprozess von Zeichnungen, Botschaften und Grafiken live mitverfolgen. Auch erlauben Flipcharts mehr Spontaneität, da Sie in Ihrem Vortrag schnell mal etwas einbauen können, was nicht schon vorbereitet war. Das wiederum erhöht die Aufmerksamkeit und nicht selten auch den Erinnerungswert. Also: Eine gut vorbereitete Präsentation mit Flipchart wird mehr Leben in Ihre Rede bringen und mehr Aufmerksamkeit. Auch wenn das Wichtigste wie in jeder Präsentation gleich bleibt: SIE sind „the center of competence“ und SIE sollen im Fokus stehen – und Ihre Slides neben Ihnen.

Einfach ist einfach besser. Das gilt für Präsentationen generell, aber natürlich auch für die Illustration von Inhalten.

Selbst noch so schön ausgearbeitete Präsentationen können am Zuschauer vorbei gehen. Perfekt ist dann zu glatt, der Redner wirkt von seinem Publikum seltsam entrückt. Visualisierungen sollten Hilfsmittel für die Rede sein und nicht die Präsentation selbst. Der Redner füllt die Präsentation mit Leben. Die besten Visualisierungen sind oft die Einfachsten. 

Mit Stift und Papier noch selber zu malen, sieht nicht nur nach ehrlichem Handwerk aus, es ist auch authentisch. Und gerade in kleinen Gruppen, Seminaren und Workshops mit bis zu 20 Teilnehmern ist das Präsentieren mit Flipchart viel spannender als mit Beamer und Laptop.

Wie bei allen Werkzeugen gilt aber auch beim Flipchart: Ohne Übung und etwas Know-how über den richtigen Einsatz, bleibt das Instrument ineffektiv bis unwirksam.

Flipchart Tipps: So nutzen Sie Flipchart in Ihrer Präsentation

Position

Stellen Sie den Flipchart nie in die Mitte der Bühne oder des Raumes. Das ist IHRE Position, Sie sind der Mittelpunkt und “Center of Competence” der Präsentation. Das Flipchart steht immer daneben – aber nah bei Ihnen. Achten Sie beim Schreiben oder Zeichnen darauf, dass Sie den Flipchart nicht verdecken. Das passiert weniger, wenn Sie als Rechtshänder rechts neben Ihrem Flipchart stehen.

Papier

Wählen Sie die optimale Oberfläche zum Beschreiben: Linien oder Karos eignen sich nur, wenn Sie diese Hilfslinien benötigen und einbauen, ansonsten irritieren sie das Auge. Die Mehrheit der Flipchart-Profis arbeitet mit blanken Blättern.

Stifte

Je komplexer Ihre Zeichnungen werden, desto mehr sollten Sie mit Farben arbeiten. Benutzen Sie kräftige Farben. Also: Blau, Grün, Rot, Schwarz. Gelb, Orange oder Pastelltöne hingegen sind von Weitem schwer zu erkennen. Treiben Sie es dabei aber nicht zu bunt: Darunter leidet die Übersichtlichkeit. Es versteht sich von selbst, dass Sie vor dem Vortrag prüfen, dass alle Stifte schreiben beziehungsweise genug Tinte haben.

Schreiben

Was für Powerpointfolien gilt, trifft auch auf Flipchart-Blätter zu: Schreiben Sie gross und deutlich, idealerweise in Druckschrift und möglichst nur in Stichworten oder verwenden Sie lediglich Schlüsselbegriffe. Sätze merkt sich keiner – sie brauchen auch zu lange, um sie aufzuschreiben. Merken Sie sich dazu die Zehn-Finger-Faustregel: Buchstaben nie kleiner als der kleine Finger; nicht mehr als zehn Worte pro Blatt. Wenn Sie im unteren Bereich des Flipcharts schreiben, sollten Sie in die Knie gehen und sich nicht bücken. Dies sieht deutlich professioneller aus. Am besten mit einem schwarzen Marker.

Zeichnen

Grafiken, Diagramme oder Torten sollten Sie so einfach wie möglich halten. X-Achse, Y-Achse und eine aussagekräftige Kurve reichen schon, um Ihre Kernbotschaft zu illustrieren. Fangen Sie bloß nicht an, perfekte Skalierungen oder dreidimensionale Objekte korrekt zu skizzieren. In der Zeit schaltet jeder ab, und sowas gehört auch eher in das Handout zur Präsentation hinterher.

Spickzettel

Zeichnen Sie Diagramme, etc. vor – z.B. daheim mit Bleistift, so dass Sie nur noch nachzeichnen müssen. Das sieht kein Mensch, aber für Sie ist es ein prima Spickzettel. Sind die Zeichnungen aufwändiger, können Sie diese natürlich auch schon mit Marker vorbereiten und während der Präsentation nur noch die Linien oder Werte vervollständigen.

Struktur

Wenn Sie jeder Seite eine eigene Überschrift geben, bekommen der Vortrag, aber auch die Blätter automatisch Struktur. Die Überschriften können Sie ebenfalls schon vorher auf die Flipchartseiten schreiben – so entsteht mit jedem Umblättern etwas Spannung.

Service

Bieten Sie Ihren Teilnehmenden oder Zuhörenden an, die Ergebnisse der Flipcharts später zuzuschicken. Am besten machen Sie Fotos davon. Ihr Inhalt wird mit diesem visuellen Anker noch länger in Erinnerung bleiben.

Wollen Sie Ihre Skills mit Flipchart erhöhen und lernen, wie Sie Ihre Slides professionell gestalten und präsentieren?

Donnerstag, 31. Mai und Freitag, 1. Juni findet unser Seminar “Applaus für Ihren Auftritt mit Flipchart und Co.” statt: In diesem 2-tägigen Seminar erfahren Sie am ersten Tag, wie Sie Ihren Flipchart professionell für einen wirkungsvollen Auftritt vorbereiten. Am zweiten Tag üben wir den Auftritt vor der Kamera und besprechen zusammen, wie Sie Ihre Persönlichkeit zum Scheinen bringen. Speak (Sibylle Sommerer) führt das Seminar im Co-Teaching mit der innovation factory (Andrea Schwarz) durch.

Mehr Infos auf: www.speak.ch oder www.innovation-factory.ch

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